ZfP · Mannheim

Zerstörungsfreie Prüfung in der Fertigung – Mannheim

Im Maschinen- und Stahlbau wird nicht ein Bauteil geprüft, sondern eine Fertigung. Die Frage lautet deshalb selten „ist diese Naht in Ordnung“, sondern „liefert dieser Prozess reproduzierbar Nähte, die der vereinbarten Bewertungsgruppe entsprechen“.

Ich prüfe im Werk – an Erstmustern, an laufenden Serien, im Wareneingang und vor der Auslieferung – und bewerte die Ergebnisse als Schweißfachingenieur im Zusammenhang mit dem Fertigungsprozess.

  • Prüfung im Herstellwerk
  • Erstmuster und Serienbegleitung
  • VT2 / PT2 nach DIN EN ISO 9712
  • Bewertung nach DIN EN ISO 5817
Prüfung einer Schweißverbindung in der Fertigung
Aufnahme aus der eigenen Sachverständigenpraxis.
Fertigungsbezug

Prüfergebnis und Prozess gehören zusammen

Ein Prüfbericht, der nur Anzeigen auflistet, hilft einem Fertigungsbetrieb wenig. Nützlich wird er, wenn erkennbar ist, worauf ein wiederkehrender Befund zurückgeht: auf die Nahtvorbereitung, auf die Schweißfolge, auf einen Parameter, auf die Zugänglichkeit in der Vorrichtung oder auf eine Verfahrensprüfung, die die Fertigungssituation nicht abdeckt.

Weil ich neben der Prüfqualifikation als Schweißfachingenieur arbeite, lässt sich beides verbinden: der Nachweis, was gefunden wurde, und die Einordnung, wo im Prozess es entsteht. Das verkürzt den Weg von der Feststellung zur Abstellmaßnahme erheblich.

Anlässe

Wann in Mannheimer Fertigungen geprüft wird

Erstmusterprüfung

Bevor eine Serie anläuft: Nachweis, dass die Ausführung dem vereinbarten Niveau entspricht.

Serienbegleitende Stichprobe

Regelmäßige Prüfung im laufenden Betrieb, um Abweichungen früh zu erkennen.

Fertigungsbegleitende Überwachung →

Vor der Auslieferung

Prüfbericht als Nachweis gegenüber dem Auftraggeber, bevor die Baugruppe das Werk verlässt.

Wareneingang

Stichprobenprüfung zugelieferter Baugruppen, bevor sie weiterverarbeitet werden.

Reklamation

Objektive Feststellung bei strittiger Nahtqualität – für beide Seiten verwendbar.

Bewertungsgruppen ISO 5817 →

Nach Prozessänderung

Neuer Zusatzwerkstoff, andere Vorrichtung oder geänderte Parameter: Prüfung des Ergebnisses.

Verfahrensprüfung (WPQR) →
Praktisches

Ablauf im Werk

  • AnfahrtRund eine Stunde vom Standort Mainz; Termine im Rhein-Neckar-Raum werden gebündelt
  • VorbereitungZeichnungen, WPS, Werkstoffnachweise und die vereinbarte Bewertungsgruppe vorab
  • UmfangVon der Einzelprüfung bis zum festen Prüfrhythmus über die Serie
  • DurchführungSichtprüfung, ergänzend Eindringprüfung an ausgewählten Stellen
  • ErgebnisPrüfbericht mit Bewertung, auf Wunsch mit schweißtechnischer Einordnung der Befunde
Kontakt

Prüfung im Werk abstimmen

Nennen Sie mir Bauteil, Werkstoff, Stückzahl und die vereinbarte Bewertungsgruppe. Sie erhalten einen Vorschlag zum Prüfumfang und zum sinnvollen Prüfrhythmus.

Cemal Seker, M.Eng. | IWE
Sachverständigenbüro
An der Allee 148
55122 Mainz

info@metall-sv.de

Von der Handwerkskammer Rheinhessen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Metallbau, Konstruktionstechnik.